Gelesen: Graues Land von Michael Dissieux
Noch nie zuvor habe ich einen Grusel-Roman gelesen. Nicht einmal Stephen King. Für mein Debut wählte ich also „Graues Land“ von Michael Dissieux, erschienen im Luzifer Verlag Steffen Janssen.
Der Beginn des Romans zog mich sofort hinein und der Verlauf der düsteren Geschichte ließ mich auch nicht mehr los. Zu eindrücklich werden die Erinnerungen und Empfindungen des Protagonisten geschildert, als dass ich das Buch längere Zeit beiseite legen konnte. Die Geschichte ist aus der Sicht eines einzigen Menschen geschrieben. Dissieux hat es geschafft, diesen Charakter von Grund auf erfahrbar zu machen. Ich fühlte förmlich seine alten Knochen knacken und sein Herz klopfen, als wären es meine eigenen Knochen und mein eigenes Herz. Die unheilvolle Veränderung und Bedrohung seiner Umwelt kroch so ganz allmählich in meinen Alltag. (Ich kann ja immer so schwer raus, aus gut erzählten Geschichten.) … weiterlesen
Styx – Fluss der Toten (Luzifers Anthologien)
Ich habe sie nun alle gelesen, die 14 Kurzgeschichten aus ‘Luzifers Anthologien’. Sie alle handeln von dem sagenumwoben Fluss der Toten – dem Styx. Der Sage nach geleitet der Fährmann Sharon die Seelen der Verstorbenen von der Welt der Lebenden in das Reich der Toten, dem Hades. Dafür verlangt Sharon einen Obulus, eine Münze, die der Verstorbene tunlichst mit sich führen sollte…
Mina im Land der Grundlosigkeit
Mina im Land der Grundlosigkeit. Ein Kurzroman von Salvo schreibt. Ich finde es ja immer schwierig, die Werke anderer Autoren zu besprechen. Es ist gar nicht so einfach, zu besprechen, ohne zu werten. Hier also meine, subjektive, Buchbesprechung:
Mina im Land der Grundlosigkeit
erinnert nicht zufällig an „Alice im Wunderland“, wie der Autor es auf seinem Blog bereits andeutet. Die Annäherung an ‘Alice’ ist aber weitaus geringer gehalten, als man zunächst de … weiterlesen



